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Die Seele der Welt

Autor: 

Frédéric Lenoir

ISBN: 

978-3-423-34865-2

Preis: 

9,90€

Auf den ersten Blick: 

Sieben Weise folgen einem inneren Ruf und finden sich in einem abgeschiedenen tibetischen Kloster ein. Angesichts einer drohenden Weltkatastrophe sprechen sie über die großen Menschheitsfragen – wie Körper und Seele, wahre Freiheit, Tugenden, Liebe, den Sinn des Lebens – und das, was ihre unterschiedlichen Religionen und spirituellen bzw. philosophischen Traditionen miteinander verbindet. Ihre Erkenntnisse geben sie an den jungen tibetischen Mönch Tenzin weiter, der so zum Bewahrer wird.

Aufbau und Layout: 

Das Buch ist als Geschichte formuliert in der der Autor die seiner Ansicht nach wichtigsten Weisheiten aus der ganzen Welt zusammengetragen hat.

Inhalt: 

Eine bunte Mischung aus Weisheitsgeschichten die der Autor leicht modifiziert hat um den Bezug zu einer bestimmten Religion zu erschweren. Dennoch werden die Weisen aus den Religionen benannt und es erscheint auch neben der westlichen Jugendlichen und dem jungen tibetischen Lama einer der Weisen als besonders hervorgehoben in der Geschichte, der zur Spannung der Geschichte beiträgt und die reine Aufzählung von Lebensweisheiten und Weisheitsgeschichten etwas unterbricht. Dabei ist die Geschichte schon französisch geprägt mit dem Bezug zu der tibetischen Tradition und generell einer religionskritischen oder antireligiösen Haltung. Mich würde interessieren wen sich andere Menschen unter dieser besonderen Person vorstellen die nicht persönlich vorgestellt wird aber eine von den 8 Weisen sein muss,
tibetischer buddhistischer Lama
mongolische Naturreligiöse Schamanin,
sudanesisch muslimischer Sufi,
Niederländische Philosophin und Freimaurerin,
Chinesischer Taoistischer Meister,
amerikanischer katholischer Mönch,
israelischer jüdischer Rabbi,
indische hinduistische Mystikerin

Einem von ihnen wird eine besondere Rolle in der Geschichte zukommen die über das Schicksal und den Ausgang entscheidet.
Spannend ist auch, dass nicht nur die Person in der Schicksalsrolle offenbleibt, sondern auch das Ende trotzdem noch spannend ist.

Abbildungen und Tabellen: 

keine Bilder

Fazit: 

Ein lesenswertes Buch für den Einstieg in Weisheitslektüre, auch ein Schritt in Richtung einer perennialen Philosophie die Lenoir hier macht.

Notenverteilung: 

Erster Eindruck2
Formaler Aufbau1
Didaktik1
Inhalt1
Relevanz fürs Studium von allen Wissenschaften (indirekt)1
Layout insgesamt2
Abbildungen-
Grafiken/Tabellen-
Preis/Leistung3

Gesamtnote: 

1

Zielgruppe: 

Jugendliche und Erwachsene

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