Die 50 wichtigsten Fälle Pädiatrie - 2. Auflage

Gespeichert von dgermer am So., 10.11.2013 - 23:11
Autor
Muntau, Ania Carolina (Herausgeberin)
ISBN
9783437433016
Preis
22,99 Euro (Softcover) € 18,99 (ePub, pdf)
Buchreihe
50 Fälle
Aufbau und Layout
Die Gliederung ist natürlich wie oben schon erwähnt komplett durcheinander, wobei die Reihenfolge der Kapitel gemeint ist. Innerhalb der drei Seiten auf denen die jeweiligen Fälle vorgestellt und erklärt werden ist es allerdings schön geordnet. Mit Farbkodierung werden verschiedene Schritte abgearbeitet, hier ist es schade, dass die gleiche Farbe nicht immer für die gleichen Punkte genutzt wird, so ist gelb in einem Artikel die Anamnese gekennzeichnet, im nächsten Differenzialdiagnosen, im dritten die Terminologie. So bringt die Farbkodierung leider nicht so viel. Schön wäre hier meiner Ansicht nach ein strukturiertes Vorgehen wie in der Praxis gewesen. Zum Beispiel: Anamnese, Differenzialdiagnose, Pathogenese, Diagnostik (Labor, Apparativ etc.) Therapie, Prognose, auch hier sind viele der Fälle so gehalten und es gibt leider einzelne Ausreißer.

Einige Kapitel folgen einer solchen Ordnung auch ganz schön, hier wäre mehr Konsequenz schön gewesen.

Schön sind die Zusammenfassungen die in einer klinisch-türkisen Box das Krankheitsbild noch einmal im Kurzlehrbuchformat darstellen.
Inhalt
Abbildungen und Tabellen
Fazit
Notenverteilung
Gesamtnote
2
Zielgruppe
Studenten, insbesondere pädiatrieinteressierte Studenten
Toll ist das Inhaltsverzeichnis in drei Versionen, 1. nach der Reihenfolge im Buch (randomisiert, wie die Realität eben Patienten nicht nach Fachgebieten unterteilt in die Notaufnahme schwemmt), 2. Nach Krankheitsbildern zum schnellen Nachschlagen eines Beispiels wenn man das Buch mal durchgearbeitet hat und sich die eine bestimmte Geschichte noch einmal anschauen wollte und 3. nach Fachgebieten sortiert, wenn man es systematisch durchgehen möchte, wie in einem "normalen" Lehrbuch. Was bei den einzelnen Fällen meiner Ansicht nach nicht so gut ist, dass letztendlich durch die Fragen schon einiges verraten wird, so kommt der erste Fall gleich mit der Diagnose in der ersten Frage daher, so dass man hier leider die Detektivarbeit unterbrochen hat. Glücklicherweise zieht sich das dann nicht durch alle Fälle und es bleibt die Ausnahme, das Diagnosestellen kann also beginnen, denn meistens sind die Fragen "Was ist ihre Verdachtsdiagnose?"; oder "Wie würden Sie weiter vorgehen?" also komplett neutral.