Leserbrief an die Süddeutsche / Politik

Gespeichert von dgermer am Do., 28.09.2017 - 01:50
Leserbrief zu dem Artikel http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestagswahl-jedes-afd-stoeckchen-jagen-1.3683907 Es ist phänomenal was hier steht, und gleichzeitig bestimmt immer noch die nicht erwähnenswerte Partei auch die Startseite Politik der Süddeutschen Zeitung online. Im Überblick über die aktuellen Artikel, wenn man auf das Menü mit der Maus geht sind zwei von fünf über die nicht erwähnenswerte Partei(+1 über Migrationspolitik) und jeweils einer über SPD und CDU, wo bleiben die zukünftigen Regierungspartner der CDU?? Abbildung 1 "nicht erwähnenswerte Partei
German

Mut-Tour

Gespeichert von dgermer am Mi., 26.07.2017 - 07:59
Schön, dass mal wieder jemand über Mut berichtet, Ich habe mehrfach in Kommentaren über Mut geschrieben, https://perspective-daily.de/article/307/oSXkd5Bs Zu dem Artikel: Die Erforschung der Behandlung von Depressionen ist erschwert, weil es immer um unterschiedliche Menschen geht, die Gemeinsamkeiten in der Symptomatik haben, aber oft komplett unterschiedliche Lebensabschnitte, gesellschaftliche Faktoren, Familienzusammensetzung, Ernährungsgewohnhheiten, etc etc haben.

Geschlechtergerechtigkeit

Gespeichert von dgermer am Sa., 17.06.2017 - 00:23
Ein Perspective Daily Artikel»Wir wollen keine ungewollten Mädchen« [Internet]. Perspective Daily. [zitiert 16. Juni 2017]. Verfügbar unter: https://perspective-daily.de/article/271/SxXFebSm beschreibt eine Problematik in Indien, die es so in der vorislamischen Zeit auf der arabischen Halbinsel ähnlich gabIn Arabien wurden noch bis zur Entstehung des Islam Mädchen teilweise bei lebendigem Leib begraben, nur weil sie Mädchen waren. Das Thema Geschlechtergerechtigkeit war eines der frühen Themen in der Entstehung des Islam und führte auch einige Zeit zu einer Blüte in den islamisch geprägten Kulturen. Heute werden der Islam, und mehr noch die Muslime, als rückständig im Gebiet der Geschlechtergerechtigkeit bezeichnet. Zu Recht? Hier sollen ein paar Perspektiven gezeigt werden, aber auch Vorschläge wie einer Geschlechtergerechtigkeit weltweit auf die Sprünge geholfen werden kann. Ein in dieser Hinsicht fair handelnder Muslim kann hier massive Verbesserungen ermöglichen, ohne an seiner religiösen Basis etwas zu ändern. Vielmehr verlangt es eine Aufweichung verschiedener kultureller Praktiken, die jedoch in der ganzen Welt eher nicht durch die Religion bedingt sind, als vielmehr durch Gebräuche die man als Djahiliya also arabisch "Unwissenheit" bezeichnen muss.Die Praxis des Femizid ist im Islam verboten. Ebenso gab es Änderungen im Heiratsrecht, die eine Verheiratung einer Frau von ihrem freien Willen abhängig machten. In der Verheiratung war es die Pflicht der heiratswilligen Männer ein Brautgeld aufzutreiben, das der Ehefrau eine gewisse finanzielle Unabhängikeit ermöglichte. Im Erbrecht sind Regelungen eingeführt, die der Frau ermöglichten finanziell abgesichert weiterzuleben. Eine Witwentötung wie sie heute auch in Indien teilweise noch geschieht, konnte durch diese Regelungen verhindert werden. Es sollen einige Möglichkeiten gezeigt werden, wo sich Menschen für eine Geschlechtergerechtigkeit einsetzen können, auch im Rahmen von konservativen islamischen Wertvorstellungen. Insbesondere sollen sich Menschen verschiedener Kulturen und Religionen beteiligen können, um gemeinsam die Situation weltweit zu verbessern.
German

Keine Frage der Schuld

Gespeichert von dgermer am So., 26.02.2017 - 18:22
Dieser Blogeintrag ist eine Erweiterung einer Antwort in einem Forum zu dem Artikel "Eines war in München sicher: Einer ist immer schuld" auf Perspective DailyEines war in München sicher: Einer ist immer schuld [Internet]. Perspective Daily. [zitiert 26. Februar 2017]. Verfügbar unter: https://perspective-daily.de/article/196/BGXkIqDz Die Diskussionen zu den Artikeln dort sind in der Regel fruchtbar und die unten genannten Punkte sind so meine Quintessenz aus den Punkten der Autoren und Leserkommentare, und eine erweiterte Form auch in Form von Fußnoten erkennbar.

Sind Urteile immer Vorurteile?

Gespeichert von dgermer am Do., 09.02.2017 - 23:37
Wie wir unsere Urteile bilden, ist ein wichtiger Prozess, den wir in der Psychiatrie verstehen müssen. Urteilsbildung sollten wir üben und kritisch hinterfragen lernen, um gute Therapeuten zu sein, aber auch um bessere Partner, bessere Eltern, und bessere Kinder, aber auch bessere Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder Unternehmer zu sein.
Manager sind gierig, Fußballer doof und Mädchen können kein Mathe - Vorurteile prägen unser Denken. Ein kleines Detail reicht, schon geht die Schublade im Kopf auf und wir glauben einen Menschen ganz genau zu kennen.

Erziehungsperspektive

Gespeichert von dgermer am Sa., 21.01.2017 - 01:09
Erziehungsperspektiven ist das, was dem geist von mentalitea zugrunde liegt, oder anders herum, mentalitea ist das was in verschiedene Formen der Erziehung perspektivisch einfließt. Hier steht mentalitea nicht alleine, sondern kann sich einreihen in bereits bestehende Initiativen, Organisationen und auch Medien. Was sich gerade in unserer Gesellschaft tut, ist ein massiver Aufbruch und Umbruch, der sehr positiv genutzt werden kann. Dazu gibt es Literatur, zum Beispiel von Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther, von Daniel Hunziker oder von Ken Wilber.